Kick-Off „Es kommt Bewegung in die Region Kamenz“ – Mobilität stößt auf positives Interesse

Mit fast 50 interessierten Teilnehmern – bestehend aus 4 Bürgermeistern und Bürgern, Unternehmern sowie Experten der Region – hat diese Resonanz die Erwartungen bei weitem übertroffen.

In 3 Fachvorträgen konnten sich die Anwesenden über Fördermöglichkeiten für die Bereiche Energie, Speicher und Konzepte für ländliche Mobilität von Personen und Gütern, die Nutzung von Elektrofahrzeugen im täglichen Einsatz und die Energieunabhängig sowohl als Privatperson als auch Kommune Informieren.

Um einen Überblick über einen Teil an derzeit verfügbaren Elektrofahrzeugen zu erhalten, wurden auf der Rosa-Luxemburg-Straße in Kamenz 8 batteriebetriebene Fahrzeuge gezeigt.

An den 3 Thementischen wurden die Mobilitätssicherung auf dem Land, Wissen und Fragen rund ums Elektro-Fahrzeug sowie der aktuelle Stand der Akku-Technik besprochen und diskutiert.

Es wurden dabei überraschend viele wichtige Punkte thematisiert – wie zum Beispiel Taktzeiten des ÖPNV, die Abstimmung der Verkehrsträger aufeinander, dass sich abgehängt fühlen nicht weniger Stadtgebiete/Dörfer oder auch die Möglichkeit des Schnellladens von Fahrzeugen – um nur einige Wenige zu nennen. Auch die wichtige Frage, wo kommt künftig der saubere Strom für die Elektrofahrzeuge her und was können die regionalen Energieanbieter dafür tun, wurde energisch debattiert. Dass die Weiterentwicklung von bezahlbaren und alltagstauglichen Akkus enorm Geschwindigkeit gewonnen hat und der gesamte Zyklus der Akkus steht’s im Focus der Ingenieure sein muss und ist, spricht mit den 2 auf diesem Gebiet tätigen Unternehmen ACCUmotive und liofit für den Standort Kamenz.
Die Menschen möchten die Themen angehen – gemeinsam mit Wirtschaft und Kommune – das wurde an dem Abend klar.

Am Ende dieses motivierenden Abends wurden unter den Anwesenden noch die 2 Preise – jeweils ein Elektrofahrzeug der beiden hiesigen Autohäuser Renault Kleditsch und Opel Winter – unter den Anwesenden verlost. Somit können die beiden Gewinner nun ein eigenes (Fahr)gefühl über Elektrofahrzeuge „entwickeln“.

Die Zusammenfassung der umfangreichen und vielfältigen Daten werden wir ab Mitte April 2019 auf unserer Webside „www.e-kamenz.de“ veröffentlichen und zur Verfügung stellen. Bereits jetzt stehen da einige Eindrücke unserer Veranstaltung zur Verfügung.  Als nächsten Schritt werden wir mit dieser Zusammenfassung das persönliche Gespräch mit den Bürgermeistern/Kommunen suchen, um gemeinsam mit den anderen Kommunen Konzept voranzutreiben.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Ronny Böhme, Initiative „Es kommt Bewegung in die Region Kamenz“/Ostsachsen wechselt e.V.

Es kommt Bewegung in die Region Kamenz

Wir danken allen Teilnehmern der Veranstaltung am 20.3.19. Es gab interessante Vorträge, neue Interessante Informationen, interessante Fragen und Anregungen. 
Am 2. April 18:00 Uhr findet unser nächstes Treffen statt. Gäste sind gern willkommen. Neben den Ergebnissen werden wir beginnen die Fragen und Hinweise der Teilnehmer auswerten, kategorisieren und verarbeiten.

Weitere Fotos und der Videomitschnitt der Veranstaltung wird in den nächsten Tagen auf der Webseite hochgeladen.

Es kommt Bewegung in die Region Kamenz

Hallo liebe (E)Mobilitätsbegeisterten,

am 20.03.2019 findet unsere erste öffentlich Veranstaltung statt. Viele interessante Themen stehen im Raum und kompetente Speaker werden dazu Auskunft geben.

Interessiert? Hier finden Sie alle nötigen Informationen und das Anmeldeformular.

E-Fahrzeuge zum Anfassen

Am Mittwoch wurde der Parkplatzbereich vor der Stadtwerkstatt (Rosa Luxemburg Straße 13) von der Stadtverwaltung Kamenz für  die Veranstaltung reserviert.
Neben aktuellen Modellen kann man auch einen Streetscooter mal aus der Nähe betrachten. 

Die Eintrittskarten liegen bereit!

Mittwoch 20.3.18 Uhr geht es los – wer schon immer mal ein E-Auto Probefahren wollte: unter den Teilnehmern wird am Ende der Veranstaltung eine Verlosung stattfinden und ein Gewinner erhält eine Probefahrt!

Es kommt Bewegung in die Region Kamenz

Initiative zur Entwicklung und Förderung der ElektroMOBILITÄT in Kamenz

Die Mobilitätswende in Deutschland hat begonnen.
Die Frage ist weniger ob Elektromobilität sich durchsetzen wird, sondern
wann. Kamenz als Mittelzentrum mit relevanter Industrie im Bereich Elektromobilität sollte hier eine
Vorreiterrolle einnehmen. Dies wird positiven Einfluss auf den Standort und die heimische Wirtschaft
haben. Dazu erscheint es sinnvoll mit einem Konzept oder Leitbild die Entwicklung der
Elektromobilität voranzutreiben.
Klimaschutz und die Emissionsreduzierung sowie demographische Entwicklungen liefern weitere
Argumente. Folgenden Handlungsfelder bieten Ansatzpunkte an denen gearbeitet werden sollte und
die sich in eine langfristige Strategie eingliedern sollten.
Für eine langfristig umsetzbare und akzeptierte Strategie, ist es wichtig die Interessen und
Bedürfnisse der Kamenzer einfließen zu lassen. Die Bereitstellung von Informationsmaterialien,
zielgruppenspezifische Workshops aber auch der Auftritt bei öffentlichen Veranstaltungen stellen
geeignete Werkzeuge dar um ein Netz an Akteuren zu aufzubauen. Allerdings braucht konkrete
Umsetzung auch permanente Unterstützung.

Der Bau von Ladestationen in Kamenz hat bereits begonnen, jedoch ohne ein einheitliches Konzept
für den weiteren Ausbau. Zentrale oder stark frequentierte Standorte, wie der Bahnhof, das
Gewerbegebiet, Lebensmittelgeschäfte oder auch Hotels eignen sich als Ladestandorte. Der LIS-
Ausbau im privaten Bereich und besonders beim Arbeitgeber aufgrund der steuerlichen Attraktivität
kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Es ist sinnvoll einheitliche Kennzeichnungen und
Abrechnungssysteme zu etablieren um geringe Zugangsbarrieren zu haben.

Elektromobilität ist nur dann nachhaltig, wenn zum Laden der Fahrzeuge auf erneuerbare Energien
zurückgegriffen wird. Da in Kamenz und Umgebung bereits regenerative Energiesysteme in Form von
Windkraft-, Solarstrom- und Solarthermieanlagen vorhanden sind, bietet sich deren Nutzung auch für
Elektrofahrzeuge an. Ob die vorhandenen Energiequellen ausreichen, um den zukünftig steigenden
Energiebedarf zu decken, muss über eine Prognose zur zukünftig benötigten Energiemenge und dem
aktuellen Ausbau- und Leistungsstand ermittelt werden. Für die Speicherung von Energie, um diese
auch zu einem späteren Zeitpunkt nutzen zu können, bieten sich Batteriespeicher für längeres
Speichern Wasserstoff-Elektrolyseure an.

Elektrofahrzeuge werden aktuell oft im betrieblichen Kontext angeschafft. Ob ein Fahrzeug durch
eine elektrifizierte Alternative ersetzt werden kann, hängt vom Nutzungsprofil ab und kann anhand
von Fahrtenbucheinträgen analysiert werden. Eine Kostenaufschlüsselung macht deutlich, dass sich
E-Fahrzeuge bei sehr hohen Jahreslaufleistung lohnen können. Unternehmen, die den Schritt in die
Elektromobilität wagen, erzeugen eine öffentliche Wahrnehmung und nachhaltige Umweltpolitik. Sie
tragen dazu bei, dass Mitarbeiter Vorurteile gegenüber Elektrofahrzeugen schneller verlieren und
ggf. auch einen Kauf für die private Nutzung in Betracht ziehen. Dies kann mit kostenlosen
Lademöglichkeiten unterstützt werden.

Durch die Nutzung regionaler Ressourcen sowie die Integration bestehender Firmen, kann das
Wirtschaftsgeschehen in Kamenz gestärkt und regionale Wertschöpfung aufgebaut werden.
Interessierte Firmen können als Anbieter von Ladeinfrastruktur ein nachhaltiges Unternehmensbild
unterstützen, Berufspendlern den Einstieg in E-Mobilität erleichtern und so auch qualifizierte
Arbeitskräfte akquirieren. Unternehmen in Kamenz sollten frühzeitig Strategien entwickeln um gute
Fachkräfte davon zu überzeugen zu pendeln oder langfristig umzuziehen. Ein verbessertes
Mobilitätsangebot zählt dabei zu den sinnvollen Möglichkeiten, wie bspw. ein zwischen Bahnhof und
Gewerbegebiet verkehrender eShuttlebus, überdachte Fahrradstellplätze sowie Jobtickets.

Eine gute Anbindung der Kreisstadt an angrenzende Ortschaften ist vor allem mit Blick auf die
demographische Entwicklung wichtig. Das bestehende Angebot von Bus, Bahn und Taxi reicht dabei
oftmals nicht aus, um den Mobilitätsbedürfnissen der Bewohner gerecht zu werden.
Mobilitätsplattformen, die Pkw-Besitzer und Fahrten-Nachfrager zusammenbringen, spezielle
Einkaufsshuttlebusse oder auch Rufbusse sind mögliche Alternativen. Zudem existieren Konzepte in
denen Dinge des täglichen Bedarfs durch mobile Dienstleister in die Ortschaften gebracht werden.
Auch die Ansätze der autonomen Last- und Personenbeförderung sollen frühzeitig in Überlegungen
einfließen, da oft insbesondere Betriebskosten wie beispielsweise Personalkosten eine bessere
Anbindung der ländlichen Region an sie städtischen Verkehrskontenpunkte (Bahn, Fernbusse,
Mitfahrgelegenheiten, …) entgegenstehen.

Haben Sie Interesse in unserer Gruppe mitzuwirken? Oder haben sie wichtige Informationen oder Anmerkungen zu uns? Dann können  Sie uns gern über das Kontaktformular erreichen.

Kontaktieren Sie uns - e Mobilität Kamenz

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